PHILIPP × ANNA

PIAN

Eine Zeit für die Ewigkeit

Für dich.

🔊   MIT TON ANSEHEN

Manche Geschichten verändern uns.

Unsere hat mich verändert. Und genau deshalb möchte ich noch einmal mit dir zurückblicken.
durch unsere Zeit

Bevor wir zurückblicken

Ich weiß, dass du deine
Entscheidung getroffen hast.
Ich will sie nicht übergehen.
Aber ich wäre nicht ehrlich,
wenn ich sagen würde,
dass ich nicht für uns kämpfen möchte.

Zuerst das Wichtigste

Es tut mir leid.

Ich wusste vor 4 Jahren einen Moment lang nicht zu schätzen, was ich habe. Das tut mir leid.

Und es tut mir leid, dass du etwas so Wichtiges nicht von mir erfahren hast.

Ich verstehe, warum dadurch etwas kaputtgegangen ist, das für dich die Grundlage von allem war: Vertrauen.

Ich will das hier nicht erklären, kleiner machen oder schönreden.

Aber wenn ich an unsere Zeit denke …

… denke ich an so viel mehr.

Als ich dich das erste Mal gesehen habe, fand ich dich einfach unfassbar hot.

Du dachtest eher: Player. Nein danke.

Und fairerweise wollte ich damals nicht einmal eine Beziehung.

Bis ausgerechnet du gekommen bist.

Irgendwann war die Angst, dich wieder zu verlieren, größer als die Angst davor, irgendeine Freiheit aufzugeben.

Ich wollte einfach dich.

Manchmal reicht ein Bild.

Und plötzlich
bist du wieder dort.

KEINE PERFEKTE GESCHICHTE

Aber unsere.

01

Die Anfänge.

02

Einfach wir.

03

Die komplett dummen Momente.

04

Die kleinen Dinge.

05

Die richtig schönen.

06

Orte, die Erinnerungen wurden.

UND MANCHMAL

bewegen sich Erinnerungen
noch.

Du warst meine Freundin.

Du warst meine
beste Freundin.

Wenn irgendwo ein Eichhörnchen war, ein Vogel planschte oder irgendeine Ente anders aussah als alle anderen, war mein erster Gedanke einfach: Das muss ich Anna erzählen.

Und genauso habe ich es geliebt, wenn mein Handy geklingelt hat und du mir von deinem Tag erzählt hast.

Egal ob schön, beschissen
oder komplett unwichtig.

Ich wollte es wissen. Weil es dein Leben war. Und weil dein Leben für mich wichtig war.

Ich glaube, genau darin warst du für mich nicht nur meine Freundin, sondern meine beste Freundin.

Was mir schwerfällt

Es fällt mir extrem schwer,
deine Entscheidung zu akzeptieren.

Wenn es eine Sache gibt, für die es sich im Leben zu kämpfen lohnt, dann wärst es für mich du.

Du warst über Jahre der wichtigste Mensch in meinem Leben – weit über eine normale Beziehung hinaus.

Und trotzdem weiß ich: Zu lieben bedeutet auch, deine Entscheidung nicht zu übergehen. Ich möchte dir hier nur einmal ganz ehrlich sagen, was in mir ist – ohne etwas von dir zu verlangen.

UNSERE EIGENE SPRACHE

Knopf. Knopfi. Wummel.
Wummelplumps. Träumchen.

Einfach wir.

Du und Pauli. Irgendwann war Zuhause für mich gar kein Ort mehr. Es wart ihr zwei. Egal, wo.

Die Momente, die niemand geplant hat.

Und natürlich sehr viel Blödsinn.

Was ich immer wusste

Ich hatte in dir
die Frau meines Lebens.

Durch dich konnte ich mir vorstellen, eine Familie zu gründen, zu heiraten und mein Leben mit einem Menschen zu verbringen – etwas, das ich mir davor nie hätte vorstellen können.

Du bist der beste Mensch, den ich je getroffen habe. Es gibt keine perfekten Menschen – aber durch dich weiß ich, dass man verdammt nahe dran sein kann.

Du siehst dich selbst manchmal viel kleiner, als ich dich sehe. Ich hoffe, dass du irgendwann mit dem Selbstbewusstsein durchs Leben gehst, das zu deiner Stärke, deinem Talent und deiner Ausstrahlung passt.

So viel dazwischen

Tausend kleine
Versionen von uns.

UND MANCHMAL

waren es die Dinge,
die wir zum ersten Mal
gemeinsam gemacht haben.

Bad Gastein, Zakynthos und alles dazwischen

Orte wurden
Erinnerungen.

Nach ungefähr 15 Jahren wieder Ski. Mit dir. Schmerzen, Geduld, CRO, Weihnachtsmarkt, Frühstück – und irgendwann richtig Freude daran.

ZAKYNTHOS

Ein Ort,
der für mich immer
ein bisschen nach uns
aussehen wird.

Und zum Glück

waren wir nicht
immer besonders
ernst.

Burritos für dich. Schinken-Rahm-Tortellini. Dein „Hühnhen“. Dich verarschen. Von dir verarscht werden. Für jeden anderen kompletter Blödsinn – für mich irgendwie eine ganze Sprache.

Und am Ende waren es oft die kleinen Dinge

Ich würde einen Abend mit dir auf der Couch
gegen so vieles auf dieser Welt eintauschen.

Kochen. Badewanne. Serie schauen. Kuscheln. Einfach liebhaben. Das komplett unspektakuläre Gefühl, dass du einfach da bist.

Was bleibt

Was ich mitnehme.

Mehr Ehrlichkeit. Mehr Dankbarkeit. Und vor allem die Erkenntnis, einen Menschen, den man liebt, nicht auf später zu verschieben.

Ich habe dich nie für unwichtig gehalten. Vielleicht war manchmal genau das Gegenteil mein Fehler: Du warst so selbstverständlich ein Teil meines Lebens geworden, dass ich vergessen habe, wie wenig selbstverständlich es ist, einen Menschen wie dich an seiner Seite zu haben.

Wenn du richtig lachst und sich deine Nase dabei so zusammenrunzelt – zusammen mit diesen Augen. Ein Träumchen. War es immer.

Ich glaube, ich habe mir viel zu oft gesagt: später.

Wenn dein Studium ruhiger wird. Wenn ich mehr Hilfe in der Firma habe. Wenn wir beide endlich mehr Zeit haben.

Ich dachte einfach,
wir hätten dieses Später.

Noch einmal Ski. Festival. Party. Hochosterwitz. Neue Städte, neue Länder. Eine Safari mit all den Tieren, bei denen wir beide komplett ausrasten würden.

Und irgendwann Goldie. Unseren Welpen abholen. Sitz. Pfote. Die ersten Spaziergänge. Durch alle Ups and Downs.

Nicht weil das, was wir hatten, zu wenig war. Sondern weil ich mit dir noch so viel Leben vorhatte.

Danke.

Für deine Zeit. Für dein Lachen. Für unsere Reisen. Für die komplett dummen Momente. Und dafür, dass du nicht nur meine Freundin, sondern meine beste Freundin warst.
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Goldie. Zusammenziehen. Noch so viele Urlaube. Irgendwann Familienplanung. Und irgendwann du und ich an unserem eigenen Hochzeitstag.

Ich hatte mit dir
noch so viel Leben vor.

Durch dich konnte ich mir all das zum ersten Mal wirklich vorstellen. Und ich wäre nicht ehrlich, wenn ich sagen würde, dass ich mir diese Zukunft heute nicht mehr wünsche.

Aber ich weiß, dass ich sie nicht von dir verlangen kann.

Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt.

Ich weiß nur, dass du über Jahre meine Nummer eins Person warst – meine Freundin, meine beste Freundin und der Mensch, mit dem ich mein Leben teilen wollte.

Und egal, wie schwer es mir fällt, deine Entscheidung zu akzeptieren: Ich respektiere sie.

PHILIPP × ANNA PIAN Eine Zeit für die Ewigkeit

Danke für alles, Knopf!